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	<title>telemat.de &#187; Steuerreform</title>
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	<description>Dieses Website ist dem deutschen Management- und Online-Pionier Günther Leue gewidmet</description>
	<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 19:41:48 +0000</pubDate>
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		<title>Grundeinkommen - 4. Finanzierung durch Steuerreform</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 19:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günther Leue</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Grundeinkommen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgaben- statt Einnahmenbesteuerung
Es ist das unbestrittene Verdienst des fr&#252;heren DM-Inhabers und –Chefs G&#246;tz Werner, in unz&#228;hligen Talkshows und Ver&#246;ffentlichungen auf das faszinierende Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ aufmerksam gemacht zu haben. Nach mehr als zwei Jahren zog er die Bilanz, wonach man ihn heute nicht mehr als Spinner abtut, sondern seine Vorstellungen ernsthaft diskutiert. 

Ein wichtiger Mitstreiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausgaben- statt Einnahmenbesteuerung</strong></p>
<p class="first"><span class="drop-cap">E</span>s ist das unbestrittene Verdienst des fr&#252;heren DM-Inhabers und –Chefs G&#246;tz Werner, in unz&#228;hligen Talkshows und Ver&#246;ffentlichungen auf das faszinierende Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ aufmerksam gemacht zu haben. Nach mehr als zwei Jahren zog er die Bilanz, wonach man ihn heute nicht mehr als Spinner abtut, sondern seine Vorstellungen ernsthaft diskutiert. </p>
<p><span id="more-2233"></span></p>
<p>Ein wichtiger Mitstreiter war f&#252;r ihn von Anfang an sein langj&#228;hriger Wirtschaftspr&#252;fer und Steuerberater bei der dm-Kette in Mannheim, Dr. Benediktus Hardorp. H. erl&#228;uterte die Idee von der „Konsum-orientierten Steuer“, die anstelle der bisherigen Einkommensteuer erst die realistische Voraussetzung f&#252;r die Einf&#252;hrung eines bedingungslosen B&#252;rgergeldes schafft.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Ausgabensteuer statt Einkommensteuer! Zum Systemwandel des Steuerrechts im Hinblick auf die Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens. – Sonderdruck aus ISBN 978-3-7235-1302-6</p>
<p>Werner stellt die gro&#223;en Vorteile heraus, die ein bedingungsloses B&#252;rgergeld im Hinblick auf Entb&#252;rokratisierung und Freiheit der Entscheidung bringt. Die Finanzierung erscheint ihm durch das bedingungslose Streichen aller „Armen-Hilfe“, die von den verschiedensten Seiten gew&#228;hrt wird, gew&#228;hrleistet. Er wagt es derzeit noch nicht, einen festen Betrag f&#252;r das B&#252;rgergeld zu benennen und philosophiert &#252;ber die denkbaren Einf&#252;hrungsszenarien. Die gro&#223;e Bedeutung des &#220;bergangs zur Ausgabenbesteuerung, um die Ziele zu erreichen, wird bei den Diskussionen bislang zu wenig herausgestellt.</p>
<p>Das Eintreten von Wolfgang Gutberlet, dem Chef von tegut&#8230;, f&#252;r die B&#252;rgergeld-Idee gibt zus&#228;tzlich Veranlassung zu vertieftem Befassen mit dem Thema. Denn Wolfgang Gutberlet ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, der immer wieder f&#252;r seine innovativen Ideen h&#246;chste Auszeichnungen erhielt. So erhielt er in diesem Jahre das Bundesverdienstkreuz am Bande f&#252;r die hohe Ausbildungsquote, Schaffung neuer Arbeitspl&#228;tze und seinen Einsatz f&#252;r hohe Lebensmittelqualit&#228;t (&#214;ko) .  Erst j&#252;ngstens wurde er  in die Hall of Fame der weltbesten Unternehmer aufgenommen. Er ist eine ungew&#246;hnliche Pers&#246;nlichkeit, deren &#196;u&#223;erungen man gro&#223;e Aufmerksamkeit schenken sollte. </p>
<p>In einem Editorial, das auf der WebSite von tegut&#8230; ver&#246;ffentlicht wurde, widmete er sich dem Thema  „Konsum-orientierte Steuern“  die als neues Paradigma f&#252;r die Steuererhebung anstelle der jetzigen Einkommensbesteuerung treten sollten. Gutberlet schrieb: „Was w&#228;re, wenn wir auf die direkten Steuern verzichten und Steuern nur noch an die Ausgaben, den Konsum gebunden erh&#246;ben? Damit w&#252;rde die gesamte Steuerquote sichtbar, und die Rechenschaftslegung des Staates mehr herausgefordert. Eine solche Ausgabenbesteuerung, die dann wohl eine Staatsquote von 40 bis 50 % offen legen w&#252;rde, f&#252;hrte ja nicht zu einer Erh&#246;hung der Steuern und damit einer Einschr&#228;nkung des privaten Konsums zugunsten von Staatskonsum, sondern nur zu anderem Bewusstsein. &#8230; Andererseits w&#252;rde eine Konzentration der Steuererhebung auf die Ausgabenbesteuerung, die man sich &#228;hnlich der Mehrwertsteuer vorstellen kann, auch eine Vereinfachung kaum vorstellbaren Ausma&#223;es bedeuten. Wenn ich dann zum Beispiel sparte, so versteuerte ich nicht, bevor ich nicht ausg&#228;be. Alle Modelle, die das Sparen f&#246;rdern wollen, w&#228;ren &#252;berfl&#252;ssig. Mein Einkommen erhielte ich unvermindert um Steuern. Die Einkommensteuer-Erkl&#228;rung entfiele. Das Geld bliebe erst einmal unvermindert um Steuern beim Einkommensempf&#228;nger, bis er es verwendete.“</p>
<p>Gutberlet h&#228;lt also die Ausgabenbesteuerung f&#252;r die wichtigste Voraussetzung, wenn man der Idee des B&#252;rgergeldes n&#228;her kommen will. Er macht gleichzeitig deutlich welche gravierenden Ver&#228;nderungen solch ein Paradigma-Wechsel bewirken w&#252;rde. Keine Einkommensteuer (und nat&#252;rlich auch keine Lohnsteuer) mehr. Die Arbeitskosten w&#252;rden sich dadurch drastisch reduzieren. Die Finanz&#228;mter beschr&#228;nkten sich auf die Erhebung und Verwaltung der Mehrwertsteuer. Das hei&#223;t aber, dass dort und auch bei den Steuerberatern eine erhebliche Reduzierung des Personalbedarfs eintreten w&#252;rde. <strong>Damit ist aber auch schon aufgezeigt, welche machtvolle Lobby sich gegen solche Ver&#228;nderungen zusammenfinden k&#246;nnte.</strong></p>
<p><em>Lesen Sie im n&#228;chsten Teil etwas &#252;ber die Umsetzung in der Politik - &#8220;Neue Politiker braucht das Land&#8221;.</em></p>
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