Mehr als 93.000 Unterzeichner der ePetition beim Bundestag

Inzwischen haben sich mehr als 93.000 Bundesbürger mit ihrer Unterschrift unter eine offizielle Online-Petition für eine Löschung kinderpornographischer Inhalte im Internet und gegen ein “Zensurgesetz” der Bundesregierung ausgesprochen, mit dem der Zugang zu solchen Inhalten lediglich durch ein Stopp-Schild erschwert werden soll.

Die Inhalte aber sollen nach dem Willen der Bundesfamilienministerin, der es offenbar an technischer Kompetenz mangelt, weiterhin im Netz erreichbar sein, darunter auch betroffene Angebote in Deutschland. Kritiker werfen ihr daher populistischen Wahlkampf auf dem Rücken missbrauchter Kinder vor.

Mit welchen polemischen und Bauernfängermethoden die offenbar dem Familienministerium nahe stehende, heftig umstrittenen Organisation “Deutsche Kinderhilfe Direkt“, die unter einer postalischen Anschrift im “Haus der Bundespressekonferenz” erreichbar ist, derzeit auf Stimmenfang an öffentlichen Plätzen geht, zeigt dieses Beispiel. Wie mit Meinungsumfragen manipuliert werden kann, demonstriert dieser Artikel bei Spiegel Online.

Hier geht es zur ePetition beim Deutschen Bundestag.

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