So verlockend die Idee ist, dass kein Zwang mehr ausgeübt wird und jeder Mensch die Freiheit bekommt, sein Leben so zu gestalten, wie es ihm die größte Befriedigung gibt: Es bleibt noch offen, ob das wirklich funktionieren kann. Auf die in den Foren oft gestellte Frage, ob nicht der „Innere Schweinehund“ es bei vielen Menschen dazu kommen lässt, dass sie in der Hängematte verbleiben. Anstelle irgendeiner sinnvollen und sie befriedigenden Tätigkeit, künstlerisch, literarisch oder auch pflegend, nach zugehen, wenn sie sich nicht für eine Berufstätigkeit in der gewerblichen Wirtschaft entscheiden. Oder dort tätig werden, wo der Staat im Interesse aller Bürger Aufgaben für diese wahrnimmt.
In ländlichen Gegenden mag die örtliche soziale Kontrolle und der Anreiz, den die zahlreichen ehrenamtlichen Vereine, wie zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr, bieten, Ansporn genug sein, um einen Missbrauch weitgehend auszuschließen. Aber ob das auch in den Städten funktioniert? Die durch ein BGE frei werdende Kreativität vieler Menschen sollte dazu verhelfen, Wege zu finden, über die Menschen ansprech- und beeinflussbar sind. Jedoch so lange es noch nicht irgendwo in der Welt eine Realisierung des Bürgergeldes UND der Konsumbesteuerung gibt, wird es nicht so leicht sein, hierauf eine Antwort zu bekommen.

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